Die Schnecke
Fluch oder Segen?
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Was sagt man über die Schnecke die im Garten unterwegs ist und sich den Bauch mit herrlichen Sachen voll schlägt? "Sie ist der Feind eines jeden Gärtners".

Nun stellt sich die Frage, ist es denn erwiesen dass Schnecken Schädlinge sind? Nein das sind sie nicht. Was jedoch erwiesen ist, dass Schnecken wertvolle Aufgaben erfüllen. Sie fressen zum Beispiel geschwächte und immunkranke Pflanzen, sie fressen alles was abgeknickt und oder andere Beschwerden aufweisen. Zudem fressen sie jene Pflanzen die nach Dünger, Pestizide und Fäulnis (ungut) riechen. Sie fressen Schuppen und Pflanzenresten aller Art. Kurz um:  SIE SIND AUFRÄUMER oder Polizisten im eigenem Garten.

An dieser Stelle werden wir oft gefragt, weshalb sich Schnecken gerade an ihren schönsten, frischen Setzlingen und Salate vergreifen, die doch voll gut und gesund sind?

Nun, wie oben erwähnt, so geht die Schnecke nur ihrer Aufgabe nach und Sie ist in der Lage über eine Distanz von über 100m, ungute Gerüche wahrzunehmen. Sie kommt gekrochen um das zu tun, wofür sie bestimmt ist: nämlich Aufzuräumen. Wenn sich die Schnecke direkt über ihren Salat stürzt, so finden Sie die Gründe und Antwort dafür vielleicht in einen der vier folgenden Hinweisen: 

  1. Ihr Saatgut ist vielleicht minderwertig od. Gentechnisch schwach.

  2. Ihre Setzlinge wuchsen in steriler, toter, gedüngten Erde heran.

  3. Ihre Pflanzen wurden mit Fäulnisprodukte wie Mist, unreifen Kompost, Gülle (was oft auch mit Brenneseln erzeugt wird) gedüngt und herangezogen.

  4. Ihr Boden ist aufgrund starker Verdichtung nicht atmungsaktiv, was belastend (Stress) auf die Pflanzen auswirkt.

 

Wir empfehlen Ihnen folgendes stets vor Augen zu halten:

Fäulnis ist der grösste Feind der Fruchtbarkeit !

 

Diese Tatsache ist bei so vielen Menschen nicht bewusst, oder sie tun es als unwichtig ab. Doch wahr ist, wenn Sie ihren Boden (Humus) ohne Fäulnis und ohne Fäulnisprodukte bewirtschaften, wird der Segen der Fruchtbarkeit Einzug halten.  

Unsere langjährigen Erfahrungen mit und durch Schnecken haben aufgezeigt, dass sie sehr wohl Platz finden in unserem Umfeld. Sie schlagen ihre "Zelte" dpgar unter unseren schönsten Salatköpfe auf und fressen dabei kaum ein Blatt an. Die Voraussetzung muss jedoch gegeben sein, dass der Humus keine Fäulnis und Überdüngung aufweist. Durch guten Nährhumus (hochwertige Komposte), wäre dieses Ziel am einfachsten zu erreichen. 

Wenn es um die Frage geht, warum die Pflanzen-Qualität so leidet, so findet man die Frage einmal mehr beim Mensch selbst. Nur der Mensch produziert sterile tote Erde. Er produziert Dünger und Pestizide und denkt, die Kreisläufe der Natur zu überlisten und umgehen zu können. Auch kommerzielle Komposte werden Meter hoch aufgetürmt und ohne kontrollierte Sauerstoffzufuhr (mit Fäulnis) zu Erde ähnlichem Produkt umgewandelt. Auch Gülle ist ein Fäulnisprodukt des Menschen, denn die Natur produziert sowas nicht. Warum? Man beobachte selbst: in der Naturordnung wird der Harnstoff und der Kot bei den meisten Tieren getrennt ausgeschieden. Der Mensch jedoch braut und mixt das Ganze zu einer faulenden Brühe, lässt es in Gruben oder Silos liegen und glaubt dann noch, dass das anaerobe Produkt Segen für die Fruchtbarkeit bringt. Würde man - wie es unsere Urvätern schon taten - Harn und Kot wieder trennen, wäre es ein Segen. 

Wir müssen lernen umzudenken. Die Natur ist unser Beispiel und zeigt wie es geht, ob im Boden oder im Darüber. Mehr zu Thema gesunden Boden, siehe auch Hier

Alternativ können Sie Sich auch Informationen einholen, wie man den Schnecken anderweitig Herr wird. Hierzu hat eine tolle Youtuberin Ihr Wissen preisgegeben. Sie Link